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Felicia Scatcherd:
Meister in Indien

9,90 

 

Diese verbürgten Mitteilungen über indische Mahatmas und ihre Lehren erzählt vom ersten Besuch eines Europäers bei Ramana Maharshi (1913).

Kategorie:

Beschreibung

Verbürgte Mitteilungen über indische Mahatmas und ihre Lehren erzählt vom ersten Besuch eines Europäers bei Ramana Maharshi (1913).

 

»Selten ist wahre Kunde über die Mahâtmas, selten ist ihre Lehre.«

Sie ist so einfach, dass manche Suchenden und diejenigen, die Suchende zu sein glauben, an ihr vorübergehen, denn sie haben kein Vertrauen zu sich selbst, und wagen nicht, auf das Hilfsmittel des Verstandes zu verzichten, der sie in Fesseln hält.
Der Engländer Frank Humphreys war der wohl erste westliche Schüler Sri Ramana Maharshis, des Weisen vom Berg Arunachala in Südindien. Die erste Begegnung fand auf Anraten des Sanskrit-Gelehrten Sastriar im Jahr 1911 statt.

 

Die Literatur ist verseucht mit Berichten über „innere Erlebnisse“, denen keiner, der nicht über das Denken hinausgewachsen ist, ansehen kann, ob es sich in dem betreffenden Falle um eine Durchflutung von geistigem Licht oder eine Wahrnehmung selbstgeschaffener Gespenster handelt.

Es kann daher nicht eindringlich genug auf die Warnungen aufmerksam gemacht werden, die Gustav Meyrink, einer der wenigen, die über das Denken hinauswuchsen, in seinem Roman Das grüne Gesicht ausspricht: „Blicken Sie nie auf andere. Und: Für Offenbarungen an anderen müssen Sie taub und blind werden. Der Pfad zum ewigen Leben ist schmal wie die Schärfe eines Messers. Sie können anderen weder helfen, wenn Sie sie taumeln sehen, noch dürfen Sie Hilfe von ihnen erwarten. Wer auf andere schaut, verliert das Gleichgewicht und stürzt ab!“

 

Eine Auswahl an Gesprächen mit Shri Ramana Mahârshi und eine Buchbesprechung von Bo Yin Ra ergänzen die Geschichte von Frank Humphreys.

 

Du sollst nichts erwarten und nichts
erstreben außer dem einen: aus
deinem Schlafe, aus der Traumwelt
der anderen erwachen zu wollen.

Bô Yin Râ

 

ISBN 978-3-934983-77-9
76 Seiten, Paperback

 


 

LESEPROBE
aus dem Buch „Meister in Indien“ von Felicitas Scatcherd 

 

Vorwort

Alle Lehren wirklicher und nicht nur fälschlich so genannter Mahâtmas sind in vollständiger Übereinstimmung miteinander, – mag auch dem jeweiligen Zeitalter oder dem besonderen Kulturkreise entsprechend Form und Ausdrucksweise wechseln. So deckt sich auch die Lehre des Mahârshi vollkommen mit den heute in Deutschland veröffentlichten Schriften des einzigen Europäers unter diesen im Geiste Lebenden, des Mahâtma Bô Yin Râ.

 

 

Denke nicht zu viel an „psychische Phänomene“ und dergleichen. Deren Zahl ist Legion, vollständig unbegrenzt, und sobald sich der Glaube an psychische Ereignisse im Herzen eines Suchenden festgesetzt hat, haben solche Phänomene ihr Werk verrichtet. Hellhören, Hellsehen und dergleichen Fähigkeiten sind nicht der Mühe wert zu besitzen, wenn ohne sie unendlich größere Erleuchtung möglich ist und so unendlich größerer Friede erreicht werden kann, als mit ihnen.

Die Meister fassen diese Kräfte als eine Bürde auf. Ich kenne Meister, zwei der größten, und ich kann Euch sagen: Der Gedanke, dass ein Meister lediglich jemand ist, der Gewalt erhalten hat über die verschiedenen okkulten Sinne durch lange Übung und Gebet oder dergleichen, ist vollkommen falsch. Kein Meister macht sich irgend etwas aus okkulten Kräften, denn er bedarf ihrer nicht für sein tägliches Leben.

Die Phänomene, welche wir sehen, sind sonderbar und überraschend. Jedoch das Wunderbarste von allem erkennen wir nicht, und das ist, dass eine, und nur eine Kraft „Ur-Sache“ ist von
a) allen uns sichtbaren Phänomenen,
b) der Handlung, durch welche wir diese sehen.

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 300 g
Größe 14 × 21 × 2 cm